Über chirurgische/nicht-chirurgische Facelifts
Unsere Haut altert im Laufe der Jahre aufgrund von Faktoren wie Alterung, Genetik, Umwelteinflüssen, Schwerkraft, schädlichen Gewohnheiten wie Rauchen und unzureichender Hautpflege. Auch wenn andere Faktoren bei diesem Prozess eine Rolle spielen können, bleibt das Alter die wichtigste und unvermeidliche Ursache für Hautdeformationen. Die ersten Zeichen der Hautalterung zeigen sich typischerweise an der Stirn und im Gesicht. Während bei manchen Menschen genetisch bedingte Alterungseffekte später im Leben auftreten, treten bei den meisten Menschen die ersten Falten etwa im Alter von 35 bis 40 Jahren auf.
Was ist ein chirurgisches Facelift?
Ein chirurgisches Facelift oder Rhytidektomie ist ein kosmetischer Eingriff, der darauf abzielt, Alterserscheinungen im Gesicht und am Hals zu beseitigen und den Patienten ein jüngeres, strafferes und schöneres Aussehen zu verleihen. Während chirurgische Facelifts in erster Linie aus ästhetischen Gründen durchgeführt werden, gibt es Fälle, in denen sie aus medizinischen Gründen notwendig sind.
Wer kann sich einem chirurgischen Facelift unterziehen?
Aufgrund des Alterns kann sich jede Frau und jeder Mann einem chirurgischen Facelift unterziehen, wenn sie eines oder mehrere der folgenden Symptome aufweisen. Die Patienten liegen typischerweise im Alter zwischen 40 und 45 Jahren und älter, obwohl in einigen fortgeschrittenen Fällen diese Altersgrenze auf 30 bis 35 Jahre sinken kann.
Zu diesen Symptomen gehören:
Tiefe und hervorstehende Stirnfalten, niedrige Augenbrauen, hängende und schlaffe Augenlider, feine Linien und Fältchen um die Augen, schlaffe Wangen und Hals, verstärkte Linien um die Lippen, schlaffe, lockere und schlaffe Augenpartie, schlaffes Kinn und Submental Bereich, insgesamt mattes, blasses, pigmentiertes und dünnes Hautbild.
Nicht-chirurgische Facelift-Methoden Während chirurgische Facelifts langanhaltende und erfolgreiche Ergebnisse liefern, können einige Patienten aus Angst, sich unter das Messer zu legen, einer Operation abgeneigt sein. Darüber hinaus ist der Zustand einiger Patienten möglicherweise nicht so weit fortgeschritten, dass eine Operation gerechtfertigt wäre. In solchen Fällen können nicht-chirurgische Facelift-/Verjüngungsmaßnahmen vorteilhafter sein.
Zu den beliebtesten nicht-chirurgischen Facelift-Behandlungsmethoden gehören:
- Botox: Botox ist eine der beliebtesten nicht-chirurgischen Methoden zur Gesichtsverjüngung und wird seit über 20 Jahren weltweit häufig eingesetzt. Botox wird aus einem Bakterium namens Clostridium botulinum gewonnen und in die Gesichtsmuskeln injiziert, um deren Bewegung zu blockieren und feine Linien und Fältchen zu beseitigen, die durch übermäßige Mimik entstehen, beispielsweise auf der Stirn, zwischen den Augenbrauen und um die Lippen.
- Füllstoffe: Gesichtsfüller sind eine weitere häufig verwendete nicht-chirurgische Facelift-/Verjüngungstechnik. Obwohl sie manchmal mit Botox verwechselt werden, unterscheiden sich Filler darin, dass sie der Haut Volumen und Feuchtigkeit verleihen. Der am häufigsten in Gesichtsfüllern verwendete Stoff ist Hyaluronsäure, die Falten auffüllt und der Haut ein jüngeres, strafferes und pralleres Aussehen verleiht.
- Fettinjektion: Diese Methode ist ideal für Personen, die stark an Gewicht verloren haben und Volumen im Gesicht benötigen. Bei dieser invasiven Technik wird dem Patienten körpereigenes Fettgewebe injiziert, das für ein volleres Erscheinungsbild sorgt und Alterserscheinungen beseitigt.
- Fadenlift: Auch als französische Facelift-Methode bekannt, werden spezielle Fäden aus Polyester, die mit der menschlichen Haut kompatibel sind, ohne Schnitte unter die Haut eingeführt. Diese Fäden helfen dabei, schlaffe Haut im Kieferbereich in Richtung Ohrhöhe anzuheben und sorgen so für ein nicht-chirurgisches Facelift.
- Chemisches Peeling: Wird zur Wiederbelebung, Verjüngung und Verbesserung des Hautbildes verwendet, indem die obere Hautschicht mithilfe einer speziellen chemischen Lösung abgezogen wird. Chemisches Peeling reduziert Aknenarben und Hautunreinheiten und fördert die Entstehung jüngerer und gesünderer Haut.
- Mechanisches Peeling: Während das mechanische Peeling hauptsächlich zur Behandlung von Akne, Aknenarben, Operationsnarben und Hautunregelmäßigkeiten eingesetzt wird, eignet es sich auch zur Beseitigung von Falten. Diese Methode hilft, den Hautton und den Feuchtigkeitshaushalt mithilfe spezieller Werkzeuge zu regulieren.
- Laser-Facelift: Mithilfe der Lasertechnologie, die bei vielen nicht-chirurgischen Behandlungen weit verbreitet ist, werden Laser-Facelifts zur Gesichts- und Halsverjüngung eingesetzt. Ultracel-Schallwellen regen die Kollagenproduktion im Unterhautgewebe an, was zu einer lebendigeren Hautstruktur führt. Laser-Facelifts sind schmerzlos, nicht-invasiv und hinterlassen keine Narben und werden von Männern und Frauen mittleren Alters mit vermehrter Faltenbildung bevorzugt.
Während das French-Thread-Lift die dauerhaftste und erfolgreichste Methode unter den nicht-chirurgischen Facelift-Methoden ist, zielen Behandlungen wie Botox, Filler und Fettinjektionen in erster Linie darauf ab, Falten zu beseitigen und das Gesicht aufzupolstern. Chemisches und mechanisches Peeling sind geeignete Optionen für alle, die sich eine jüngere, lebendigere und strahlendere Haut wünschen.
Der größte Nachteil nicht-chirurgischer Facelift-Behandlungen ist ihre begrenzte Dauer, die typischerweise bis zu einem Jahr dauert. Nach dem ersten Jahr ist mit einem Rückgang der Wirksamkeit zu rechnen, was wiederholte Behandlungen erforderlich macht.