PRP (Platelet Rich Plasma) bezieht sich auf angereichertes Plasma, das aus dem eigenen Blut einer Person gewonnen wird. Bei diesem Verfahren wird dem Patienten eine kleine Menge Blut entnommen und in einem Labor aufbereitet, um Blutplättchen anzureichern, die für die Blutgerinnung und die Unterstützung des Heilungsprozesses unerlässlich sind.
PRP wird häufig bei verschiedenen Gesundheitsproblemen wie Haarausfall, Hautverjüngung, Gelenkschmerzen und Sehnenverletzungen eingesetzt. Es kann bei Personen durchgeführt werden, die bestimmte Kriterien erfüllen und über einen geeigneten Gesundheitszustand verfügen. Da es jedoch möglicherweise nicht für jeden geeignet ist, sollten Personen, die eine PRP in Betracht ziehen, von ihrem Arzt abgeklärt werden.
Das PRP-Verfahren läuft in folgenden Schritten ab:
Dem Patienten wird eine kleine Blutprobe entnommen (meist aus der Armvene).
Die Blutprobe wird zentrifugiert, um Blutplättchen, Plasma und andere Blutbestandteile zu trennen.
Die mit Plasma vermischten konzentrierten Blutplättchen werden in den Empfängerbereich injiziert (z. B. subkutan, in den Gelenkbereich oder die Kopfhaut).
PRP gilt im Allgemeinen als risikoarmes Verfahren, da dabei das Eigenblut des Patienten verwendet wird. In seltenen Fällen kann es zu Nebenwirkungen wie Infektionen, Gefäßschäden oder Gewebereaktionen kommen. Bei Durchführung durch einen qualifizierten und erfahrenen Arzt ist das Risiko jedoch minimal.
Nach dem PRP-Verfahren sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
Die Erholungszeit nach PRP kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Im Allgemeinen kann es nach dem Eingriff zu leichten Beschwerden und kurzfristigen Auswirkungen kommen. Die vollständige Genesungszeit hängt von der Art des durchgeführten Eingriffs und der Reaktion des Körpers der Person ab. Beispielsweise kann es bei Behandlungen gegen Haarausfall innerhalb weniger Wochen zu Ergebnissen kommen, während es bei anderen Behandlungen wie einer Gelenktherapie vier bis sechs Wochen dauern kann, bis eine deutliche Besserung eintritt. Um den Genesungsprozess besser zu verstehen, ist es wichtig, den Arzt zu konsultieren.